Freitag, 24. August 2012

25th of August - die Spannung steigt...



 Die Spannung steigt,

noch zweieinhalb Stunden bis zum grossen Spiel (all blacks gegen Australien, BIG deal! - ausserdem die letzte Chance einen 'haka' live zu sehen,
amazing!),
endlich fertig mit allen Pruefungen,
20 Zentimeter Papier in den Muell geschmissen (fuehlte mich irgendwie ein bisschen an letzten Juni erinnert, als wir tanzend nach der letzten muendlichen Maturapruefung unsere Vokabelbuecher mit den heissen Feuerflammen kaempfen sahen),

die Spannung steigt,

in weniger als 24 Stunden werde ich endgueltig neuseelaendischen Boden verlassen und irgendwo im nirgendwo und nirgendwas (ich habe 10 Stunden, die es gar nicht gibt...)ueber dem tiefen, blauen Wasser Richtung Dubai unterwegs sein,
das letzte, hippe Kaffe heute Morgen besucht und 3 Buecher fuer den langen Flug gekauft,
viele Fotos von unnoetigen Dingen geknipst,
mich wie ein doofer Tourist ohne Ziel gefuehlt,
zu viele Freunde zu lange in den Armen gehalten,

die Spannung steigt,

Koffer packen einmal mehr auf SPAETER aufgeschoen (welches spaeter?),
der Uhr beim ticken zugehoert und gewuenscht, dass sie fuer einmal ganz ganz kurz innehalten wuerde,
nur ganz ganz kurz...

die Spannung steigt,

tick.
tick.
tick.

sieht die Schweiz noch gleich aus????

ps: die Spannung steigt,
vielleicht war das das letzte Mal, dass ich von neuseelaendischen Computers auf diesen Blog geschrieben habe...






25th of August - Countdown nearly done...!!!

May the road rise up to meet you,
May the wind be always at your back,
May the sun shine warm upon your face
the rain fall soft upon your fields,
and until we meet again,
May God hold you in the palm of his hand.
-
Irish Blessing. 

Das Gefuehl in meiner Magengegend ist ziemlich schwierig zu beschreiben,
es reicht sekundenschnell wechselnd von prickelnder Aufregung zu herzenszerreissender Traurigkeit oder schwerfaelliger Wehmut,
das Ende meines Sommers in Neuseeland scheint hart und unvorbereitet auf mich zu zuprallen,
es ist langsam Zeit, good-bye zu sagen...
...
oder doch noch nicht ganz?:

Top 10 before leaving New Zealand:
- englische Buecher fuer die lange Reise kaufen
- richtig lang und heftig in das Nachtleben Aucklands eintauchen
- einen Mc Flury mit caramel-cookie Geschmack von Mc Donalds geniessen (oder besser zwei...)
- ein Rugby-Game besuchen
- Fotos knipsen
- eine 600ml Dose Red Bull austrinken (kein Witz, diese Monster-Dosen gibt es hier ueberall zu kaufen...)
- die restlichen Filme meiner Gastfamilie schauen
- alle Schulmaterialien verbrennen
- packen
- ein richtig tolles, alternatives Kaffee besuchen und den besten long black ever schluerfen...- yaaam!

...

good-bye.

Wo ist eigentlich das 'good' in good-bye!!!???

Sonntag, 19. August 2012

19th of August - Countdown: 7 days left.


Countdown has started,
one week left,
I feel dark emptiness,
mixed with thrilling excitement.
Reality?

Auckland Skyline by night, vom Aussichtspunkt Mt.Eden (kleiner Vulkan ca. 20 Minuten Fussmarsch von meinem Haus entfernt).
Das erste Mal auf diesem kleinen, huebschen, gruenen Vulkan war ich an meinem allerersten Tag bei der neuen Gastfamilie - ich erinnere mich als waere es Gestern gewesen, ich kam Samstagabend von Christchurch in Auckland an und am Sonntagmorgen stieg ich mit Phil & Stephanie in ihr altes Cabriolet und tuckerte den Vulkan Mt.Eden hinauf, um das erste Mal 'AUCKLAND' zu sehen,
WOW.
Ich fuehlte mich so richtig klein, mein Kopf brummte von all den vielen neuen Infos und Eindruecken, die ich von meinen host parents bekam - diese Strasse hier, die wir gerade entlang fahren ist die Parallelstrasse zu Gillies Avenue und geht 'straight ahead' ins Zentrum von Newmarket, wo deine Schule ist und eigentlich kannst du nie fehlgehen, wenn du in irgendein Bus steigst, der in diese Richtung faehrt, ausser natuerlich du stehst auf der falschen Strassenseite, dann wird dich der Bus weg vom Nortshore Richtung Onehunga bringen, aber keine Sorge...
...
Nein, keine Sorge, 
dachte ich und schaute auf die immense Stadt,
fuehlte ein nervenaufreibendes Prickeln, 10 Wochen Auckland - awesome!!

Neun Wochen spaeter ist Auckland so was wie ein zweites zu Hause geworden,
ich weiss nun, wohin mich Gillies Avenue (und die Parallelstrasse Manukau Road) hinfuehrt, auch auf welcher Strassenseite es besser ist in den Bus einzusteigen (und was man tun sollte, falls man doch faelschlicherweise die Falsche erwischt...:D - gut macht der Bus, den ich meistens in die Schule nehme eine endlose Runde, da ist es dann halb so schlimm, wenn man auf der falschen Strassenseite hineinhopst, das einzige was passiert ist, dass man fuer 2.10 Dollar mehr als 1 Stunde Bus fahren darf...! - amazing :))

Countdown.
Reality?



Mittwoch, 15. August 2012

15th of August - COFFAHOLIC


black coffee,
bitteres Lebenselexier,
mitten in den belebten Gaesschen Wellingtons
oder Aucklands wuselnder Queenstreet,
zwischen Himmel und Erde. 
black coffee,
suesser Tagestraum,
manchmal frueh Morgens,
manchmal vor dem Einschlafen.
black coffee,
jeden Tag,
ein Stueckchen warmes Glueck,
ein Moment voller aromatischen Genusses.
black coffee,
ein bitter-warmes Lebensgefuehl,
-

'A long black with two espresso shots, PLEASE'
 Ich glaube mit diesem Satz koennte ich ueberleben hier,
und das beste an Auckland: ich muesste diesen Satz kein einziges Mal am selben Ort wiederholen! Auckland hat so viele suesse, kleine, grosse, warme, helle, duestere, was weiss ich fuer welche Kaffees,
ueberall.
Habe ich das schon erwaehnt?:) - yes,
probably,
I'm a COFFAHOLIC.

Und ob ihr es mir glaubt oder nicht,
COFFAHOLIC's haben ein paradiesisches Leben in Auckland: ich war in den ganzen zwei Monaten (ach herjee, schon 2 MONATE!!!), noch nie im selben Kaffe des belebten Quartieres meiner Schule (Newmarket) - und ich habe wirklich schon richtig viele verschiedene cups of coffee genossen! Ausserdem ist Newmarket ja nur ein Quartier unter vielen vielen...da gibt es noch Epsom (wo ich wohne) oder Mt.Eden (mit ganz vielen verschiedenen, herzenswaermenden Moeglichkeiten einen Kaffee oder zwei mit Kuchen oder ohne zu schluerfen), ganz abgesehen von Parnell oder Ponsonby...

Kurz gesagt, ich liebe Aucklands Kaffee's,
weil:

  • man den besten long black fuer $3.50 bekommt:)                                                                  (dooble espresso shot und frisches Wasser im separaten Glaesschen gibt's natuerlich gratis mit dazu...)
  • man so lange bleiben kann, wie man moechte - auch nach drei Stunden wird man nicht mit fragenden, langen Blicken des Personals darauf aufmerksam gemacht, dass man nun wohl besser langsam ans Gehen denken sollte, falls man nicht im Sinn hat, eine zweite Erfrischung zu bestellen...
  • Keines dem Anderen gleicht - und Jedes das Letztere uebertrifft
  • man waehrend dem Kaffee-schluerfen einen Berg Zeitungen und Magazine durchblaettern kann
  • man mit angenehmer Hintergrundmusik berieselt wird
  • die Dekoration und Atmosphaere von dark & dingy zu warm & cosy bis bright & airy und zurueck reicht
  • man so viele Fotos knipsen kann, wie man moechte!:D












Mittwoch, 1. August 2012

1th of August - everyday life in Auckland

Dear Diary,
today was an utterly normal day,
a day like all the others,
ordinary unusual.

6.40am
Hallo morgendlicher Sonnenschein (oder heute windiger Regenfall), herzlich willkommen neuer Tag...

6.45am
Zweiter Versuch meines Weckers mich aus dem Bett zu klingeln...dieses Mal klappte es schon besser - nach weiteren fuenf Minuten Halb-Wach-Schlaf konnte ich mich endguetlig durchringen aus dem warmen Bett zu steigen (ich habe eine geheizte Bettmatratze!) - HALLO NEUER TAG.

7.00am
Nach morgendlicher Dusche sitze ich mit meiner host mother und host sister auf dem bequemen Sofa in der Stube vor dem Fernseher, um die erste Halbzeit der Frauenfussballqualifikation mitzuverfolgen...leider gieng dieses Vorhaben nicht ganz so auf wie gedacht, anstatt neuseelaendisches Frauenfussball wurden wir mit olympischem Schwimmen unterhalten...

7.30am
Breakfast-Time, frischer smoothie & toast mit honey and jam, wonderful! Und natuerlich einem heissen, erfrischenden Kaffee...ein neuer Tag kann beginnen!

8.05am
(Gemaess Busfahrplan sollte jetzt mein Bus Richtung Newmarket zu meiner Schule fahren...GEMAESS...- ich stehe natuerlich schweizer-puenktich an der Strasse und warte...und warte...)

8.20am
Endlich bogen die zwei hellen Scheinwerferlicht meines Busses um die Ecke, Erfolgserlebnis, nur gerade 15 Minuten zu spaet und ich hatte sogar einen freien Sitzplatz...an amazingly ordinary day!

8.45am
Gerade noch geschafft! Nach scheinbar endloser Busfahrt durch die vollgestopfen Strassen Aucklands und kurzem Sprint zur Schule erschien ich gerade noch 'rechtzeitig' zum Unterricht...(goldene Regel: hoechstens 15 Minuten zu spaet, ansonsten gibt es eine Abwesenheitsnotiz).

11.45am
Langersehnte Mittagspause nach knapp 4 Stunden Grammatikmarathon durch das Land der phrasal verbs und word transformations...- wenigstens war das Wetter nun sonnig freundlich und wir konnten unseren lunch draussen geniessen, haette ich meine Regenjacke doch nicht anziehen muessen!

00.30pm
Pause war leider wie immer viel zu schnell vorbei - zweiter Teil des Tages konnte starten...

3.45pm
Mein Kopf war voller neuen Vokabeln, guten Ratschlaegen fuer die verschiedenen Parts meines Examen und nett gemeinten Strategievorschlaegen...und natuerlich bekamen wir wieder einmal einen Berg Hausaufgabena aufgebrummt, wir haben Morgen schliesslich 'late start', d.h. der Unterricht beginnt erst um 12.30am.

Auf dem Weg nach Hause wurde einen kurzen Zwischenhalt bei Countdown (einer der grossen Supermarktketten hier in Neuseeland, etwa wie Migros oder Coop in der Schweiz) eingelegt. Die Schule ist wirklich grossartig gelegen: mitten im Newmarket-Viertel, das an sich eine Art Kleinstadt ist mit einer grossen Shoppingstrasse voll mit Kleidershops, Cafes, Eisdielen oder asien-food stores (von denen gibt es hier so viele wie Sand am Meer, Sushi ist definitiv eines meiner Grundnahrungsmittel geworden:)) und sogar einem Kino. Countdown selbst ist eine Welt fuer sich: ich liebe Einkaufen in anderen Laendern, das ist so spannend! Die Regale in den Supermaerkten hier sind zum Beispiel alle oben mit kleinen Notizen angeschrieben, damit man sich besser orientieren kann und schneller findet, was man sucht...naja, theoretisch...
Heute wusste ich jedoch fuer einmal ganz genau was ich einkaufen wollte, free range eggs and unsalted butter. Neuseelaender kennen naemlich kein frisches Brot, als mich meine host family fragte, was ich denn am meisten vermissen wuerde, antwortete ich wie aus der Pistole geschossen: FRISCHES BROT. (Den verfuehrerischen, himmlischen Duft von frischen Hoernchen und knusprigem Holzofenbrot, ohjeeee) - Darauf machten alle total grosse Augen, zogen die Augenbrauen gen Himmel und schauten mich ratlos an...ja, frisches Brot, das ist schwierig zu verstehen, wenn man sich taeglich von Toast aus dem Tiefkuehler und von da direkt in den Toaster ernaehrt...

Deshalb hatte ich den ambitioesen Entschluss gefasst, einen frischen Sonntagszopf zu bachen - suuuper Idee - es war ein kleines Abendteuer:): Hefe gibt es hier nur getrocknet in kleinen Beuteln, doch das war gar nicht das grosse Verhaengnis, viel mehr hat mein Zopf unter der Tatsache gelitten, dass die Butter hier normalerweise GESALZEN ist...(und Rahel hat natuerlich erst wieder an diese Tatsache gedacht, als sie ein kleines Stueckchen des Teiges kostete...uiii...das schmeckte nicht wie es sollte...)

Deshalb, zweiter ambitioeser Entschluss: let's try it again, mit ungesalzener Butter:D

5.45pm
Endlich Coffee-time! Nach Einkauf und langem Schultag ist es Zeit fuer eine kleine Pause und ein gutes Buch...

6.30am
Langsam kehren die wachen Geister zurueck - hallo liebe Hausaufgaben...(fuer einmal keinen Aufstatz sondern eine komplette Serie 'Use of Englisch', I'm thrilled!)

7.15pm
Backen, backen Zopf...- alle Zutaten fuer den zweiten Versuch wurden zusammengesucht und die Kueche mit weissem Mehl bestreut. Hoffentlich wird es diesmal einen richtigen, feinen, nicht zu salizigen Mittwochszopf, den man auch ohne 5 Zentimeter-Konfituerenschicht geniessen kann (obwohl das eigentlich auch ein ganz lustiges Erlebnis war, und das beste an traditionellen Gerichten, die ausser dem Koch noch nie jemand versucht hat: man kann einfach sagen, das MUSS so sein:D:D)

Zwischen dem kneten und zusammenruehren werden Tages-News mit meiner host family ausgetauscht, an ordinary unusual day at 9A, Woodhall Road.

8.30pm
Dinner-Time, fabulous creation a la Phil - ich werde seine schmackhaften Kochkuenste wirklich vermissen! Diesen Abend zauberte er ein Buffet mit verschiedenem Gemuese (von Kichererbsen, ueber Brokoli bis zu Pumpkin), gebratenen Kartoffeln, Chili-Tofu oder Chicken und Feta-Cheese.

9.00pm
Zopftime again! Ich staune wirklich jedes Mal, wie anscheinend wie durch Zauberhand aus einigen wenigen Zutaten ein wachsendes, milchig gelbes Teigwunder entstehen kann. Das Teigwunder wurde dann in eine anstaendige, geniessbare Form geflochten und in den Ofen geschoben - und jetzt sitzte ich hier, vor dem Mac im Wohnzimmer und rieche frischen Zopfduft mitten in einem Land, das Brot nur in Toastscheiben aus der Packung kennt...

...ordinary unusual.



Mittwoch, 25. Juli 2012

25th of July - talking about Jane Austen in Baghdad

Ja, 
Jane Austen ist definitiv NICHT aus Neuseeland,
(schon gar nicht aus unserem Jahrhundert)
und ja, 
Baghdad ist meilenweit entfernt im fernen Irak,
doch irgendwie fuehlt sich das 'updaten' (I know it's been AGES!!!!) meines Reiseblogs gerade so an...
-
meilenweit entfernt,
unreal SICHTBAR,
gegen Raum und Zeit.

a lonely shell

Die Zeit verfliegt wie im Flug hier in Auckland!
Unter der Woche haelt mich die Schularbeit auf Trapp und am Wochenende (und natuerlich nach oder vor der Schule) gibt es so vieles zu entdecken. Auckland an sich ist eine Stadt mit vielen kleinen Staedten - Auckland birgt so viele Gesichter! Das Zentrum der Stadt mit kilometerlangen Shoppingmoeglichkeiten bildet sich um die beruechtigte 'Queenstreet', die sich schnurgerade vom Parnell-Quartier bis zum Hafen zieht. Hier kann man nicht nur im fliessenden Menschenstrom auf und ab gehen und sich an den vielen verschiedenen Laeden, Essenstaenden und Souvenirshops satt sehen sondern auch eintauchen in die hektische Atmosphaere einer Grossstadt. Am Wochenende verwandelt sich die Strasse mit dem Einbruch der Dunkelheit in eine lebendige Partymetropole, wo sich das Geheule der Polizeiautos mit dem der jugendlichen Nachtschwaermer vermischt... - stunning!:) Das tollste an 'Queenstreet' ist wohl das Ueberqueren der vielen Verzweigungen mit den einmuendenden, kleineren Strassen: Lichtsignale hier ploppen in schrillen Toenen vor sich hin bis sie bei Gruenlicht ein grellendes 'wuuff' von sich geben und die wartenden Massen wie aus der Pistole geschossen an das andere Ende des Gehsteigs stroemen...

Doch fuer mich ist 'Queenstreet' nicht auf der top-ten Liste Aucklands.
Viel schoener ist einmal mehr die Landschaft, welche die Stadt umgibt: die zwei Ozeane, die Auckland umgeben oder die wunderschoenen Vulkaninseln sind nur zwei nennenswerte, beeindruckende Attraktionen von vielen . Und die CAFES - ich liebe die Cafes hier! Es gibt sie in allen moeglichen Variationen, Groessen und bestimmt fuer jeden Geschmack. Es gibt diese, die nach frischgebackenen Cookies riechen mit Theken voll von Kuchen und Keksen in allen Farbkombinationen oder solche mit vollgeposterten hippen Steinwaenden, die neue Kunst zelebrieren oder gar jene, die ihre Konsumenten mit rauem Kerzenlicht und Jazz verfuehren. Ich liebe es meine Schularbeiten in Cafes zu erledigen, nebenbei einen wundervollen 'long black' zu schluerfen (mjjaam...:D) und zwischen der einen und anderen Grammatikaufgabe die Leute zu beobachten. Ausserdem kann man in allen Cafes hier (wenn die Schularbeit zu laestig wird...) durch verschiedenste Zeitungen, Magazine oder Designbuecher schmoekern oder einfach die beruhigende Hintergrundmusik geniessen.
-
beguiling!

Natuerlich darf ich die Kinos nicht vergessen - ich habe hier in Auckland wirklich die faszinierende Welt der Kinos entdeckt,
und wie bei den Cafes gibt es diese hier in allen Groessen, Variatonen und fuer jeden Geschmack! Vom kleinen, suessen Homekino zum grossen Bluckbuster-Komplex ist alles zu haben - und je nach Kino ist natuerlich auch die Filmauswahl total verschieden. Gestern war ich in einem Theater, das fuer einmal seine Pforten fuer einen Maori-Film geoeffnet hatte: 'Maori Boy Genius' hiess der Film und er ist Teil des Programms des Auckland Film Festivals, das gerade begonnen hat und noch bis Ende Monat dauern wird...amazing!



Auckland hoert definitiv nicht mit dem Ende der 'Queenstreet' auf, wie es so manche Touristen zu sagen wagen...'Queenstreet' ist viel zu amerikanisch dafuer,
wie Jante Austen in Baghdad,

Welten.

eine Stadt mit viel zu vielen Staedten,
inmitten einzigartiger Landschaft...






Dienstag, 10. Juli 2012

9th of July - crazy weather & co.

Heute war wieder einmal ein richtig typischer 'Auckland-spielt-verrueckt-Tag':
Bei schoenstem Sonnenschein frueh am Morgen aufgewacht wurde ich nach dem Fruehstueck all zu bald vom nassen Gegenteil ueberrascht - doch nach 3 Wochen in der groessten Stadt Neuseelands ist man solche horrende Wechsel gewoehnt.
Das Wetter hier ist wie an ungeschuetzten Plaetzchen in den Bergen: man kann in wenigen Minuten alle vier Jahreszeiten durchleben, von stuermisch herbstlich zu frostig eisig und weiter zu sonnig mild, ganz geschweige natuerlich von regnerisch 'April-like' - letzteres geniesst man sogar ziemlich oft hier...

Es kommt also bestimmt nie vor, dass ich das Haus ohne Regenschirm, Schal, Handschuhe und Jacke verlasse - man weiss ja nie, was fuer eine Wetterueberraschung eine halbe Stunde spaeter auf dich wartet...


Ach ja: Schnee hat es hier natuerlich auch - in den Bergen....

Ich hatte dieses Wochenende die Moeglichkeit einen 2500m hohen Vulkan zu erklimmen, was eine absolut unglaubliche Landschaftserfahrung war! Ich fuehlte mich schon fast ein bisschen heimatlich zwischen all den hohen Schneebergen und skifahrenden Leuten, doch als ich den 2er Sessellift aus den 50er Jahren sah, musste ich leise laecheln...(ich stellte mir vor, wie es waere, wenn Davos oder Laax all die Massen an Snowboardern und Skifahrern mit langsam hoppelnden 2er Sesselliften den Berg hinauftransportieren wuerden...- oder noch besser: wenn sie sich dann nach langem, ungemuetlichem Warten nur eine 20m breite Piste hinunterquetschen koennten...:))
Doch diesen fehlenden Luxus macht die atemberaubende Winterlandschaft postwendend wett und die Vorstellung, gerade auf einem verschneiten, schlafenden Vulkan zu wandern, stellt alles andere in den Schatten!



Wieder einmal
 - einmal mehr - 
ein Moment, in dem ich mich ziemlich klein und unbedeutend fuehlte...ehrlich gesagt ziemlich ungeschuetzt und total der Kraft der Natur ausgeliefert, denn der schlummernde Vulkan unter mir haette jede Sekunde seinen Feueratem ueber mir ausspeien koennen,


haette.