Sonntag, 24. Juni 2012

24th of June - changing glasses








Sometimes you're walking
and suddenly you recognize,
all's in black and white,
then it's time
to enter another side of world,
probably time to change glasses 
and see all the gorgeous colours again...


sometimes it's good,
to simply change the glasses...- let's do it now.



Freitag, 22. Juni 2012

23th of June - some impressions

Be an inspiration, 
or get inspired - it's up to you.


let's have a nice cup of coffee...


Ich liebe meinen Stundenplan! Ich weiss nicht warum wir Schweizer die ,Nation der Fruehaufsteher' sind, doch anscheinend scheinen wir es so richtig zu geniessen, uns jeden Morgen mit dem wundervollen Klang des Weckers zu quaelen...
Hier in Neuseeland beginnt ein normaler Wochentag auf jeden Fall nicht um 7.00Uhr in aller Fruehe, wenn die Sonne noch schlaeft und sich die Lebensgeister noch im Winterschlaf befinden  - mein normaler Wochentag beginnt um 8.30am, wunderbar!

(Ich als ein eingefleischter, schweizer Fruehaufsteher geniesse also jeden Tag die ruhigen Morgenstunden und hoffe immer, dass ich nicht das ganze Haus aufwecke mit meinem morgendlichen Getrampel...- let's have a nice cup of coffee!)

...a apropos coffee: bar italia ist die Lieblingsbar meines host fathers, a little bit of Italian-feeling mitten in Neuseeland...- enjoy!



Dienstag, 19. Juni 2012

Auckland, Epsom - 19th of June


I had a wonderful birthday with a lot of cookies and a huge chocolate cake - yummieee

Thank you for all your greetings, send you a big kiss and hug back!


Sonntag, 17. Juni 2012

Timaru - Auckland

Natuerlich muss ich noch einige Worte ueber meine letzten Reisewochen erzaehlen...

Mein Plan war von Dunedin der Ostkueste entlang Richtung Norden nach Timaru zu reisen mit dem Hintergedanke, irgendwie nach Lake Tekapo und Lake Pukaki (zwischen Christchurch und Queenstown, in der ,Mitte, der Suedinsel) zu gelangen. Doch als ich in Timaru den Bus verliess und in der Touristeninformation nach einem Bus Richtung Lake Tekapo & Pukaki fragte, wurde ich enttaeuscht, keine Chance - nur via Queenstown oder Christchurch...
Also blieb ich nicht in Timaru, was bestimmt auch sehr schoen gewesen waere, sondern fuhr mit dem selben Bus, den ich gerade verlassen hatte:D weiter nach Ashburton. In Ashburton erwartete mich eine ziemlich verlorene ein wenig heruntergekommene aber grosse Industriestadt - nach kurzem Aufenthalt hier begriff ich auch, warum die Stadt nicht in meinem Reisefuehrer vermerkt war - mit wenigen billigen Uebernachtungsmoeglichkeiten. Ich lief also zuerst einmal 3km mit Sack und Pack aus dem Kern der Stadt hinaus zu einer zahlbaren Unterkunft. Mein Bett fuer diese Nacht befand sich auf einem Campingplatz und ich teilte mir dieses Mal das Zimmer mit 5 jungen Leuten, die alle fuer working-holiday nach Neuseeland gekommen sind. Die meisten der Reisenden tun dies, das heisst, sie haben ein Visa fuer ein Jahr, welches ihnen zu arbeiten erlaubt. In Ashburton ist es ziemlich einfach, Arbeit zu finden, doch natuerlich sind es diese Jobs, die keiner haben moechte: Fabrikarbeit, ,farmers-work, oder andere, schlechtbezahlte & koerperlich harte Arbeit. Kein paradiesischer Ort also und das erste Mal war ich froh, dass ich am naechsten Tag weiterreisen konnte - froh und unendlich dankbar ueber meine unglaubliche Moeglichkeit zu Reisen...

Der Bus fuhr mich von Ashburton weg ins Herz der Suedinsel - zu einem der schoensten Plaetze, die ich je gesehen habe. Lake Tekapo & Pukaki sind total beruehmt fuer ihre klare blaue Farbe, die sich staendig mit der Jahreszeit von einem hellen tuerkis zu einem dunklen saphirblau veraendert - und je nach Wetter heller oder dunkler erscheint. Die klare, intensive Farbe bekommen die Seen anscheinend von kleinsten Sedimentpartikel auf dem Grund, die das einfallende Sonnenlicht speziell brechen. Diese Sedimentpartikel sind Ueberreste der Reibung des Gletschers, der vor langer langer Zeit ueber dieser Landschaft lag. In Lake Tekapo, einem winzigen Oertchen mitten im stillen Niemandsland, verbrachte ich meine letzten 3 Naechte. - und ich kostete den winzigen Ort so richtig aus!:) Ich tat in diesen 4 Tagen wirklich alles, was man in diesem Doerfchen machen kann, von Schlittschuhlaufen ueber wandern (wie koennte es anders sein...haha) zu wellnessen in den hot pools bis minigolfen und Sterne beobachten....herrlich.

Am Freitagmittag stieg ich dann ein letztes Mal in den Bus der mich zurueck nach Christchurch brachte, dorthin zurueck, wo meine kleine Rundreise began...- zurueck mit vielen neuen, unbezahlbaren Erfahrungen und Begegnungen,
zurueck mit einem tiefen Gefuehl der Dankbarkeit.


Auckland, 17th of June

Hallo Nordinsel,
hallo groesste Stadt Neuseelands,
hallo Schulalltag,
goodbye Reiseleben...

Finally in Auckland angekommen - nach einem Monat aus dem Koffer leben, mit der Sonne aufstehen und purem Freiheitsgenuss heisst es nun fuer die kommenden 10 Wochen Schulbank druecken, Englisch lernen und das Leben wieder nach vorgegebenem Tagesablauf bestreiten, wunderbar!:). Nach einem kurzen Flug von Christchurch ueber die Alpenlandschaft Neuseelands bin ich um 4.30pm in Auckland gelandet und dort von meiner host family in Empfang genommen worden. Nach einer kurzen Autofahrt sind wir bei ihrem (und jetzt auch meinem....) Haus angekommen - ein suesses, gemuetliches Haus mit 2 Stoecken und einem riiieesigen Gaestezimmer...wow, ich habe wieder ein ,eigenes, Bett, und was fuer eines, 1.60m ganz fuer mich allein! Es ist schon ein bisschen komisch, wieder ein eigenes Zimmer zu haben und am Morgen nicht noch ganz verschlafen ueber den ungepackten Rucksack des Bettnachbars zu stolpern oder mitten in der Nacht von den zarten Toenen seines Geschnarchens zu erwachen...
Ein Zimmer mit Pult, begehbarem Schrank und 1.60m Bett ganz allein fuer mich - wunderbar. Und das Beste an meinem neuen Bett ist die geheizte Matratze...(die ,Kiwis, wissen zwar nicht, wie man Haeuser isoliert um in kalten Tagen die Waerme im Haus zu behalten, aber dafuer haben sie geheizte Bettmatratzen, no problem also, funktioniert wunderbar...:)) - ich genoss also eine wunderbar ruhige Nacht im Wissen, dass ich am naechsten Morgen nicht instant coffee trinken oder meinen backpack packen muss...wieder ein neues Abendteuer...

Heute Morgen habe ich dann auch das erste Mal seit langem so richtig ausgeschlafen (viel zu lange wenn man bedenkt, dass sich die Sonne schon um 5pm wieder fuer die naechsten 15 Stunden schlafen legt). Nach dem Fruehstueck haben mich meine host family, Stephanie & Phill, auf eine Sonntagsfahrt in ihrem alten Cabriolet mitgenommen (ihre juengere Tochter hatte den ganzen Tag Cheerleading-Training und die aeltere Tochter hatte letzte Woche ihre final exams und geniesst deshalb nun ihre pruefungsfreie Zeit mit ihren Freunden) - erster Stopp war Mt.Eden, ein ,Huegel, der in Wahrheit ein heiss pulsierender Vulkan ist. Auckland ist wirklich verrueckt - oder besser, die ,Kiwis, sind verrueckt! Man koennte meinen, mit der Erdbebenstadt Christchurch waere genug Gefahr herausgefordert, doch die Leute von Auckland leben mit 50 mehr oder weniger aktiven Vulkanen in harmonischer Lebensgemeinschaft...- scheinbar harmonisch! Der letzte Vulkan brach vor 800 Jahren aus, doch niemand weiss, wann einer der 50 anderen es ihm gleicht tun wird...no risk, no fun also! Mt.Eden ist wirklich ein wunderschoener ,Huegel, von dem man eine Sicht ueber ganz Auckland, den Hafen sowie den Pazifik und Atlantik geniessen kann. Es war sonniges, ,warmes,:D Wetter Heute und deshalb schien sich die halbe Stadt auf dem lieben Vulkan zu tummeln. Nach einem kleinen walk und einer Fotosession gieng es auf ins Herz Aucklands: helo city center. (Die Cafe's hier sind echt super, goodbye instant coffee...hurraaa).
Nach herrlichem Kaffee (welcome Kaffeesucht again...) und Staerkung giengen Steph und ich in eine grosse Art Gallery mitten in Auckland. Von Degas bis Dalì und weiter zu aktuellen Maori Kuenstler - eine Reise durch die Kunst der letzten Jahrhunderte.

Nun ist schon seit einigen Stunden dunkle Nacht hier und ich versuche mich gerade mit dem Gedanken anzufreunden, dass ich Morgen nach einem Jahr schoener Pause nun wieder in einem Schulzimmer sitzen werde...- wonderful...

Gute Nacht Auckland,
Guten Morgen Schweiz.





Samstag, 9. Juni 2012

Dunedin, 10th of June

Die Zeit ist kein Indikator fuer 'Zeit',
manchmal schleicht sie,
manchmal kriecht sie,
manchmal jedoch verfliegt sie - so schnell, dass es schon fast zeitlos erscheint,
Zeit.

Wow.So fuehle ich mich gerade - total im zeitlosen Strudel der viel zu schnell verfliegenden Zeit...

Ich bin gerade in Dunedin, an der suedlichen Ostkueste der South Island of New Zealand, 3 Wochen Zeit trennen mich schon vom Abflug in Zuerich - dem Start meiner Reise - und dem jetzt.
Es waren 3 wundervolle, unbeschreibliche, atemberaubende Wochen; ich versuche mein bestes, sie kurz und wuerdig in Worte zu fassen:)

Das letzte Mal schrieb ich von Nelson aus - Nelson ist eine bunte, quietschlebendige 'Kuenstlerstadt' im Norden, der waermste und sonnigste Platz der ganzen Suedinsel! Und es waren auch meine 'waermsten' Tage, die ich waherend meiner ganzen Reise verbrachte: sage und schreibe 17 Grad warm war es dort! Ich hatte mich total in Nelson und die quirligen Leute verliebt, doch leider wurde mir recht schnell klar, dass 1 Monat reisen sehr sehr wenig Zeit ist und ich deshalb immer gezwungen bin, weiter zu gehen, Neues zu erkunden, denn es gibt einfach sooo viel wunderschoenes und atemberaubendes zu sehen auf dieser Insel - unglaublich! Ich koennte mich wirklich zu Tode fotografieren bei dieser malerischen, mysthischen und scheinbar unberuehrt wilden Landschaft...(ich bin wirklich ein richtig typischer Tourist, der total doof mit der Kamera vor den Augen durch die Gegend rennt und jede Sekunde ein neues Wow! ausstoesst...hihi). In Nelson zum Beispiel gieng ich einen Tag lang mit Baby-Seeloewen im Able Tasman National Park paddeln...wonderful!
Nach Nelson gieng es also viel zu schnell weiter mit dem Bus Richtung Sueden, der Westkueste entlang...ich verbrachte einen Tag in Punakaki, einem Ort mit 2 Strassen und einem Cafe (wobei das Cafe ca. 10 Gehminuten von den 2 Strassen entfernt, einsam auf einem Huegel lag...) - dafuer konnte man in Punakaki so wunderschoene Wanderungen im 'Regenwald' von Neuseeland geniessen oder am Beach entlanggehen und die pancake rocks bestaunen (das ist altes Vulkangestein, vom Wind und Meer abgetragen und sieht tatsaechlich aus wie aufeinandergesapelte pancakes:))
Von Punakaki gieng es weiter nach Hokitika (keine Sorge, ich kann die Namen auch nach hartem Training immer noch nicht korrekt aussprechen...) wo ich einiges ueber Pounamu (gruener Jadestein, den man nur auf der Suedinsel von Neuseeland finden kann und der in der Maori Kultur eine hohe spirituelle Bedeutung hat) lernte. Von Hokitika weiter nach Fox Glacier - wie es der Name schon erahnen laesst, befindet sich ca. 10km neben dem Staedtchen einer der zwei groessten Gletscher Neuseelands - Gletscherwanderung mit Kappe und Handschuhe, wunderbar!:)
Nach Gletscher-Abendteuer gieng es weiter nach Wanaka (lake wanaka ist anscheinend der schoenste See der Welt - wuhu!) und er ist in der Tat atemberaubend! Ich bin dort vor dem Erwachen der Sonne aufgestanden um einige Fotos von der sich im See spiegelnden Morgenroete zu schiessen und anschliessend habe ich einen Berg erklommen und dort, hoch oben, hatte man wirklich eine der schoensten Aussichten, die ich je geniessen durfte! Wieder einmal so ein Moment, in dem man sich einfach nur winzig klein und schrecklich unbedeutend fuehlt...
Nach Wanaka brachte mich der Bus in die belebte Stadt Queenstown - endlich einmal wieder people auf der Strasse und nicht nur 2 Strassen:) - sehr viele Leute sogar, Queenstown ist beruechtigt fuer das aufregende Nachtleben...- und alle anderen nervenkitzelnden, wahnsinnigen, adrenalinpushenden Aktivitaeten, wie zum Beispiel bungee jumping! (und ja, auch ich musste das natuerlich versuchen, wenn ich schon einmal dort bin...hihi...es war toll!! - aber viel zu schnell vorbei).
Nach all dem Aktion in Queenstown durfte ich wieder viel Natur pur in der Umgebung von Te Anau spuehren: bei diesem Ort habe ich meine laengste Wanderung gemacht; ein kleiner Teil des Kepler Tracks, danach spuehrte ich wirklich jede kleinste Muskelfaser meines Koerpers! Natuerlich war ich nicht ohne Grund nach Te Anau gereist, von Te Anau aus hat man die besten Moeglichkeiten zur Erkundung des Fijordlands - wunderschoen! - leider musste bei mir alles wieder einmal viel zu schnell gehen und ich machte deshalb nur einen gefuehrten Touristen-Tagesausflug nach Milford Sound, aber die winzige Geschmacksprobe hatte es in sich! Milford Sound anzusehen ist etwa so, wie einen Film ueber eine vergessene, tiefverborgene Maerchenwelt zu sehen, mit dem einzigen Unterschied, dass der Film Realitaet ist! Waehrend wir mit dem Schiff durch den Fijord fuhren, rechts und links hohe, dicht bewaelderte Huegel, die aus dem tuerkisfarbenen Wasser herausragen, sprangen Delfine aus dem Wasser und tuemmelten sich Seeloewen auf den Steinen...wirklich, wie im Film!

Wieder so ein Moment, in dem ich mich ziemlich klein und schrecklich unbedeutend fuehlte...

Und mit diesem Gefuehl geht es wohl weiter - weiter nach Timaru...- und dann? Wer weiss...

Kia Ora!
& cheers aus New Zealand.

ps: ach ja, heute bin ich die steilste Strasse der Welt emporgefahren - ich habe zeitweise um die tolle, menschliche Erfindung des Motors oder viel mehr um dessen Leistungskraft gefuerchtet...:)