Mittwoch, 25. Juli 2012

25th of July - talking about Jane Austen in Baghdad

Ja, 
Jane Austen ist definitiv NICHT aus Neuseeland,
(schon gar nicht aus unserem Jahrhundert)
und ja, 
Baghdad ist meilenweit entfernt im fernen Irak,
doch irgendwie fuehlt sich das 'updaten' (I know it's been AGES!!!!) meines Reiseblogs gerade so an...
-
meilenweit entfernt,
unreal SICHTBAR,
gegen Raum und Zeit.

a lonely shell

Die Zeit verfliegt wie im Flug hier in Auckland!
Unter der Woche haelt mich die Schularbeit auf Trapp und am Wochenende (und natuerlich nach oder vor der Schule) gibt es so vieles zu entdecken. Auckland an sich ist eine Stadt mit vielen kleinen Staedten - Auckland birgt so viele Gesichter! Das Zentrum der Stadt mit kilometerlangen Shoppingmoeglichkeiten bildet sich um die beruechtigte 'Queenstreet', die sich schnurgerade vom Parnell-Quartier bis zum Hafen zieht. Hier kann man nicht nur im fliessenden Menschenstrom auf und ab gehen und sich an den vielen verschiedenen Laeden, Essenstaenden und Souvenirshops satt sehen sondern auch eintauchen in die hektische Atmosphaere einer Grossstadt. Am Wochenende verwandelt sich die Strasse mit dem Einbruch der Dunkelheit in eine lebendige Partymetropole, wo sich das Geheule der Polizeiautos mit dem der jugendlichen Nachtschwaermer vermischt... - stunning!:) Das tollste an 'Queenstreet' ist wohl das Ueberqueren der vielen Verzweigungen mit den einmuendenden, kleineren Strassen: Lichtsignale hier ploppen in schrillen Toenen vor sich hin bis sie bei Gruenlicht ein grellendes 'wuuff' von sich geben und die wartenden Massen wie aus der Pistole geschossen an das andere Ende des Gehsteigs stroemen...

Doch fuer mich ist 'Queenstreet' nicht auf der top-ten Liste Aucklands.
Viel schoener ist einmal mehr die Landschaft, welche die Stadt umgibt: die zwei Ozeane, die Auckland umgeben oder die wunderschoenen Vulkaninseln sind nur zwei nennenswerte, beeindruckende Attraktionen von vielen . Und die CAFES - ich liebe die Cafes hier! Es gibt sie in allen moeglichen Variationen, Groessen und bestimmt fuer jeden Geschmack. Es gibt diese, die nach frischgebackenen Cookies riechen mit Theken voll von Kuchen und Keksen in allen Farbkombinationen oder solche mit vollgeposterten hippen Steinwaenden, die neue Kunst zelebrieren oder gar jene, die ihre Konsumenten mit rauem Kerzenlicht und Jazz verfuehren. Ich liebe es meine Schularbeiten in Cafes zu erledigen, nebenbei einen wundervollen 'long black' zu schluerfen (mjjaam...:D) und zwischen der einen und anderen Grammatikaufgabe die Leute zu beobachten. Ausserdem kann man in allen Cafes hier (wenn die Schularbeit zu laestig wird...) durch verschiedenste Zeitungen, Magazine oder Designbuecher schmoekern oder einfach die beruhigende Hintergrundmusik geniessen.
-
beguiling!

Natuerlich darf ich die Kinos nicht vergessen - ich habe hier in Auckland wirklich die faszinierende Welt der Kinos entdeckt,
und wie bei den Cafes gibt es diese hier in allen Groessen, Variatonen und fuer jeden Geschmack! Vom kleinen, suessen Homekino zum grossen Bluckbuster-Komplex ist alles zu haben - und je nach Kino ist natuerlich auch die Filmauswahl total verschieden. Gestern war ich in einem Theater, das fuer einmal seine Pforten fuer einen Maori-Film geoeffnet hatte: 'Maori Boy Genius' hiess der Film und er ist Teil des Programms des Auckland Film Festivals, das gerade begonnen hat und noch bis Ende Monat dauern wird...amazing!



Auckland hoert definitiv nicht mit dem Ende der 'Queenstreet' auf, wie es so manche Touristen zu sagen wagen...'Queenstreet' ist viel zu amerikanisch dafuer,
wie Jante Austen in Baghdad,

Welten.

eine Stadt mit viel zu vielen Staedten,
inmitten einzigartiger Landschaft...






Dienstag, 10. Juli 2012

9th of July - crazy weather & co.

Heute war wieder einmal ein richtig typischer 'Auckland-spielt-verrueckt-Tag':
Bei schoenstem Sonnenschein frueh am Morgen aufgewacht wurde ich nach dem Fruehstueck all zu bald vom nassen Gegenteil ueberrascht - doch nach 3 Wochen in der groessten Stadt Neuseelands ist man solche horrende Wechsel gewoehnt.
Das Wetter hier ist wie an ungeschuetzten Plaetzchen in den Bergen: man kann in wenigen Minuten alle vier Jahreszeiten durchleben, von stuermisch herbstlich zu frostig eisig und weiter zu sonnig mild, ganz geschweige natuerlich von regnerisch 'April-like' - letzteres geniesst man sogar ziemlich oft hier...

Es kommt also bestimmt nie vor, dass ich das Haus ohne Regenschirm, Schal, Handschuhe und Jacke verlasse - man weiss ja nie, was fuer eine Wetterueberraschung eine halbe Stunde spaeter auf dich wartet...


Ach ja: Schnee hat es hier natuerlich auch - in den Bergen....

Ich hatte dieses Wochenende die Moeglichkeit einen 2500m hohen Vulkan zu erklimmen, was eine absolut unglaubliche Landschaftserfahrung war! Ich fuehlte mich schon fast ein bisschen heimatlich zwischen all den hohen Schneebergen und skifahrenden Leuten, doch als ich den 2er Sessellift aus den 50er Jahren sah, musste ich leise laecheln...(ich stellte mir vor, wie es waere, wenn Davos oder Laax all die Massen an Snowboardern und Skifahrern mit langsam hoppelnden 2er Sesselliften den Berg hinauftransportieren wuerden...- oder noch besser: wenn sie sich dann nach langem, ungemuetlichem Warten nur eine 20m breite Piste hinunterquetschen koennten...:))
Doch diesen fehlenden Luxus macht die atemberaubende Winterlandschaft postwendend wett und die Vorstellung, gerade auf einem verschneiten, schlafenden Vulkan zu wandern, stellt alles andere in den Schatten!



Wieder einmal
 - einmal mehr - 
ein Moment, in dem ich mich ziemlich klein und unbedeutend fuehlte...ehrlich gesagt ziemlich ungeschuetzt und total der Kraft der Natur ausgeliefert, denn der schlummernde Vulkan unter mir haette jede Sekunde seinen Feueratem ueber mir ausspeien koennen,


haette.





Montag, 2. Juli 2012

2th of July - how is the food?

selfmade Cookie


Gleich nach der neugierigen, besorgten oder einfach nur hoeflichen Frage, wie es mir den so geht in Neuseeland, kommt meistens die beruechtigte Frage nach dem Essen...- how is the food?

Das erste, was mir dann in den Sinn kommt ist,
FARBIG.
Ja, das Essen hier ist farbig - Cookies und Muffins in allen moeglichen ror, rosa und violett Nuancen (wie wir es nur aus dem heissumschwaermten Starbucks kennen) und schon das Fruehstueck startet fuer mich mit einer wunderbaren gruenen Verfuehrung: der Kiwi Frucht.
Ich esse mein Muesli hier jeden Tag mit einer Kiwi, denn die schmecken hier so wunderbar suess und lecker, nie und nimmer vergleichbar mit dem waessrigen 'Etwas' was man in der Schweiz im Supermarkt kaufen kann...

How ist the food?

Farbig,
und ein Mix aus allen moeglichen Kulturen: Sushi zum lunch ist genauso einer meiner Favoriten wie der selbstgemachte, superfrische, gemischte Salat von Mojos um die Ecke oder die vegetarischen Pies vom Cafe gegenueber der Schule. Und wem das alles noch viel zu europaeisch, asiatisch oder amerikanisch toent, der kann immer noch ganz traditionell in den lieblich eingerichteten (!) Mc Donalds oder Subway gehen und dort sein bestimmt billigsten lunch des Tages kaufen...(mit der kleinen Nebenwirkung, das man wohl schon nach 2 Stunden wieder total hungrig auf einen fischgebackenen Cookie ist...hmm...:))

Finally, how is the food? - Ueberzeugt euch selbst. (Fuer diesen Blog habe ich eine Woche lang bei jeder moeglichen Gelegenheit die Kamera gezueckt um ein Schnappschuss von dem, was auch immer auf meinem Teller lag, zu schiessen...manchmal musste ich sogar ganz lieb der Gastgeberin einer afternoon tea party fragen, ob ich ein Paar Fotos von ihren lieblichen selbstgebackenen Desserts machen darf - typisch Tourist? Wohl ja.)



spaghetti a la kiwi

creation a la Phil

selbstgemachter 'Kaiserschmarren' mit shmashed apple

fresh salad

creation a la Rahel

buffet a la Johnstones

ofenfrische Mini-Pies

chinesische Reisnudeln

italienisches Buffet mit kiwianischem touch

Vegi-Falafel


homemade Muffins

afternoon tea-buffet

choco-chips Muffin